Farbe des Hochzeitskleides

Rote Farbe des Hochzeitskleides bei einer Chinesin mit Bambusschirm

Vor 1920 war es vor allem in der Mittel- und Unterschicht aus Geldmangel üblich, im Sonntagskleid zu heiraten. So war es Königin Victoria, die bei ihrer Hochzeit mit Prinz Albert im Jahr 1840 ein weißes romantisches Hochzeitskleid trug und das Bild der Braut für immer veränderte. Jetzt sind außer Weiß jedoch auch andere Farben zulässig und auch im Design der Kleider gibt es große Unterschiede. Weiß ist allerdings neben Gelb die heimtückischste Farbe für ein Kleidungsstück. Man sieht krank, bleich oder zumindest nicht frisch aus. Weiß schmeichelt nur ganz, ganz wenigen Frauen.

Die Farbe des Hochzeitskleides ist nicht überall auf der Welt gleich

In Deutschland und den meisten anderen westeuropäischen Ländern trägt die Braut am Hochzeitstag ein weißes oder cremefarbenes Kleid aus Stoffen wie Spitze oder Seide. Farblich dazu passende Schuhe und Handschuhe runden das Bild ab. Das ist aber nicht überall auf der Welt so, in anderen Ländern geht es mitunter deutlich bunter zu bei der Hochzeit. Beispielsweise sind Brautkleider in Japan in der Regel rot und weiß wie die Nationalfarben und aus sehr schweren Stoffen, in China traditionell rot, eine Farbe, die dort für Glück steht und in Indonesien werden bunte, leuchtende Farben, z.B. eine Kombination aus braun und violett und Stickereien auf der Hochzeitskleidung bevorzugt.